#6 Erlebnisse & Erfahrungen: Meditieren? Ich bin doch kein Hippie!

Auch heute möchte ich mit dir eine neue kleine Erfahrung teilen. Bevor du jetzt weg klickst, weil du dir denkst: „Was soll der Quark? Ich bin doch kein Buddhist oder irgend ein Hippie?“, hör mir einen Augenblick zu! Denn auch ich bin kein Hippie oder besonders spiritueller Mensch.

Ich glaube, dass das Meditieren viel weniger damit zu tun hat, was wir heute alle automatisch damit assoziieren als damit, was es wirklich ist. Wenn wir mal ehrlich sind, denken viele beim Meditieren an genau die eben beschriebenen Menschen. In Wahrheit ist Meditation aber für jeden von uns zugänglich und hat weniger mit einer Lebenseinstellung als mehr mit uns selbst zu tun. Es ist mehr wie ein Werkzeug, das   heutzutage jeder von uns nutzen kann. Es entschleunigt deinen Tag, hilft dir mit dir selbst ins Reine zu kommen und lässt dich fester im Leben stehen.

Meditation liegt momentan voll im Trend. Man hört immer öfter von Prominenten, Speakern und auch Bekannten, dass sie anfangen zu meditieren. Aber warum eigentlich? Viele Menschen haben erkannt, dass man auch ohne ein Shaolin Kloster besuchen zu müssen die Vorteile der Meditation nutzen kann.

Ein Problem der heutigen Zeit ist, dass wir dauerhaft in Hektik sind und uns viel zu viel an die Außenwelt anpassen müssen. Da geht ein leichter Charakter oft unter und verliert sich in den Erwartungen und dem Druck von Außen. Die Mediation gibt uns Halt und hilft sich mehr auf seine eigenen Empfindungen zu konzentrieren. Nur wenn du weißt, wer du bist und wo du eigentlich hin willst bestimmst du selbst wo es lang geht.

Das Gute? Zum Anfangen brauchst du eigentlich nichts. Du kannst es einfach machen und das wo du willst und wann du willst! Egal ob nach dem Aufstehen, in der Mittagspause oder abends nach dem Sport. Wichtig ist nur, dass du eine gewisse Ruhe um dich herum hast und dich konzentrieren kannst. Du brauchst effektiv nur 5 Minuten und das lässt sich wohl einfach in jeden Tagesablauf integrieren.

Vielleicht gehörst du ja sogar auch zu denen, die es schon einmal versucht haben und sich nach 3 Minuten etwas bescheuert vorkamen. So ging es mir am Anfang auch, man sitzt und versucht sich so verkrampft auf’s Atmen und auf’s NICHT denken zu konzentrieren, dass man nahe am Burnout ist 😀 Wie schon gesagt, ist es in der heutigen Zeit oft sehr schwierig für uns mal die Kontrolle abzugeben und seine Gedanken einfach mal nicht rattern zu lassen.

Aber wie meditiere ich denn nun richtig?

Und was soll ich bei der Meditation denken?

Grundsätzlich ist Meditieren etwas sehr individuelles. Du musst dich dabei wohlfühlen und dir überlegen wie du deinen Körper am besten wahrnehmen kannst. Gerade am Anfang ist es oft schwer, weil man noch keinen eigenen Ablauf für sich gefunden hat. Wenn du gerade in dieser Situation bist und gern einfach mal anfangen möchtest oder auch nur mal eine neue Erfahrung machen willst, kann ich dir die APP 7 Mind empfehlen. Hier wirst du Schritt für Schritt durch Grundlagen der Meditation und kleine Meditationen hindurchgeführt. Später, wenn du deinen eigenen Ablauf gefunden hast, funktioniert das auch gut ohne Anleitung.

Ganz wichtig ist, dass du nicht aufhören kannst zu denken. Das geht nun mal einfach nicht. Du fängst nur an das ganze Chaos, das in deinem Kopf herum schwirrt, einfach mal abzuschalten und dich nur dir und deinem Körper zu widmen. Stell es dir in deinem Kopf vor wie in einem überfüllten Bahnhof zur Rushhour. Jeder brüllt etwas, Tausende reden durcheinander. Mit der Meditation wird es plötzlich immer leiser und du blendest das alles aus, bis du dich selbst wieder hören und fühlen kannst.

Ich hoffe, ich konnte dir das Meditieren als Erlebnis etwas schmackhaft machen und du versuchst es demnächst mal aus 😉 Take the first step!

Was sind deine Erfahrungen und Erlebnisse mit diesem Thema? Schreib es mir gern in die Kommentare!

 

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