#2 Erlebnisse & Erfahrungen: Fitness training nur um Frauen zu beeindrucken?

Vielleicht hat es der eine oder andere schon zwischen den Zeilen gelesen, ich bin absoluter Fitness Freak! Ich möchte dir hiermit meinen Weg bis zu diesem Lifestyle beschreiben und etwas darüber erzählen, was der Sport alles verändern kann 🙂

Warum habe ich angefangen Sport zu treiben? Die Antwort ist eigentlich ganz klar, ich wollte besser aussehen und meine Chancen bei Mädels erhöhen! Ja, es sind nicht die edlesten Ziele um damit anzufangen ins Sportstudio zu gehen, aber es war das Erste, das mich dazu bewegt hat mich zu bewegen 😉 Heute sehe ich das ganz anders. Ich habe einfach einen unglaublichen Spaß an der Sache gefunden und tue es nicht mehr nur, um andere zu beeindrucken. Der Sport ist heute ein fester Bestandteil meines Lebens. Mein Lifestyle wurde stark durch den Sport geprägt. Grund genug für mich dir hier meine Erfahrungen und Erlebnisse mitzuteilen.

Mehr Durchhaltevermögen, mehr Struktur im Leben und vor allem die Erkenntnis, dass harte Arbeit Talent immer schlagen wird, sind wohl die Wichtigsten meiner Erkenntnisse!

Mit 16 hatte ich, auch, wenn es sich lächerlich anhört, ein eher umtriebiges Leben. Ich befand mich gerade in einem „Imagewandel“. Während ich früher eher der ruhige, zurückhaltende Außenseiter war, hatte ich mich nun in das absolute Gegenteil verwandelt. Wer will sich schon später gern an seine Jugend zurück erinnern und sagen müssen: „Eigentlich war ich immer ein Außenseiter und habe nie ein Mädchen geküsst..“

Ich jedenfalls nicht! Ich wurde offener, kommunikativer und selbstbewusster. Ab da an waren meine vorher leeren Wochenenden gefüllt. Es gab eigentlich keine Party oder Kirmes, die wir in dieser Zeit nicht mitgenommen haben. Wir tranken, feierten, riskierten dicke Lippen und quatschten einfach jeden an.

Wie das nun mal in dem Alter so ist, will man natürlich auch beim anderen Geschlecht punkten. Es ist schließlich klar was Mädchen wollen: ein Sixpack, dicke Arme und eine starke Brust. Gut durchtrainiert zu sein ist wohl schon so etwas wie ein MUSS für den heutigen Mann!

Da gab es nur ein kleines Problem: ich halte wohl bis heute den Rekord für den am weitesten nach hinten geworfenen Ball in der Geschichte der Bundesjugendspiele 😀 Der Sportunterricht war schon immer eine Qual für mich und im Gegensatz zu meinem Bruder, der eine Passion fürs Fußball spielen hatte, verabscheute ich jede Art von Sport!

Trotz meiner nicht gerade optimalen Voraussetzungen, meldete ich mich in einem „Sportstudio“ an! Ich laß jede menge Blogs, Foren, schaute Videos und begann wie besessen zu trainieren.

Mein erstes Learning / Erfahrung ließ nicht lange auf sich warten: Ich musste feststellen, dass die Trainingserfolge nicht einfach vom einen auf den anderen Tag kamen, sondern harte kontinuierliche Arbeit forderten. Das schwierige in dieser Zeit? Man ist Feuer und Flamme für diese Sache, investiert viel Zeit, harte Arbeit und erzählt das natürlich auch gleich allen Freunden.. Nur doof, wenn dann die Erfolge auf sich warten lassen. Nicht nur, dass der eigene Glaube an den Sport langsam verloren geht, auch die Fragen der Anderen: „Man sieht ja gar nicht, dass du trainierst.“, „Warum tust du dir das überhaupt an? Du lebst doch nur einmal?“, tragen nicht gerade zur täglichen Motivation bei. Der Gedanke, der mir hier geholfen hat ist simpel: Wenn es einfach wäre und schnell ginge warum läuft dann nicht jeder so rum? Nein, es geht nun mal nicht schnell und einfach, was soll’s? Das heißt doch nur, dass mir das auch keiner so leicht nachmachen kann!

Zweites Erlebnis: Es gibt immer jemanden, der bessere Startvoraussetzungen hat als du! Es ist schon echt frustrierend fest zustellen, dass so mancher der weniger hart arbeitet einfach von Natur aus schneller mehr Muskeln aufbaut als du selbst. Auch hier muss man oft damit kämpfen sich selbst zu motivieren. Was mich aber immer wieder trotzdem ins GYM gebracht hat war folgendes: harte Arbeit wird Talent immer schlagen! Diese Aussage vertrete ich heute noch in jeder Lebenslage. Denn das Problem daran, wenn man etwas geschenkt bekommt ist, dass man es nicht mehr so wertschätzt, als ob man dafür 1 Jahr jeden zweiten Tag 1 1/2 Std beim Sport war. Und hier ist deine Chance! Die Leute ruhen sich oft auf Ihren „Lorbeeren“ aus.

Und meine dritte wichtige Erfahrung, die ich gemacht habe: Mach dir eine feste Struktur, aber bleib immer flexibel! Es ist natürlich gut, wenn du gewisse grundlegende Dinge beachtest aber du solltest wie auch im Leben immer offen und bereit für neue Erfahrungen, Erlebnisse und Learnings sein. Beispielsweise hatte ich das Glück eine Zeit lang mit Jürgen zu trainieren und meinen festen „Trainingsplan“ etwas um zu strukturieren. Wer ist Jürgen? Ein Freund meiner Eltern, mein Ex-Computerkurs Lehrer und nicht zu vergessen ehemaliger Deutscher Meister im Bodybuilding in der schwersten Gewichtsklasse. In diesem Zusammenhang sogar noch eine Erfahrung extra: Sei offen für neues und lerne von denen, die da sind wo du hin willst!

Du siehst also für mich hat Fitness nicht nur etwas mit einem gesunden Lebensstiel zu tun oder mit dem guten Aussehen. Es ist für mich auch eine Art meinen Charakter zu formen und immer wieder an mein Limit zu gehen. Diese Erfahrung solltet ihr auf jeden Fall mal gemacht haben 😉

P.S: Übrigens hat auch mein Grundmotiv funktioniert, ich habe meine heutige Freundin im Sportstudio kennen gelernt 😉

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